#mybookchallenge von BoD, Tag 17: MAD WORLD

Hast du ein paar Taschentücher griffbereit? Poste eine Szene aus einem traurigen Kapitel deines Manuskripts

Eine meiner Lieblingsszenen in „Entfesselter Tod“.

Christopher ist auf der Flucht vor der Polizei und ruft Mara, seine Assistentin an:

Es klingelte nur einmal, dann ging sie ran. Sie meldete sich nicht, doch er konnte sie atmen hören. »Ich bin’s«, sagte er. Mara setzte ein paarmal hörbar zum Sprechen an, bevor sie etwas herausbrachte. »Ich weiß. Ich meine, ich habe es gehofft.« Er konnte in ihrer Stimme hören, wie sie mit den Tränen rang. »Hör mir zu, Mara. Ich bin das nicht gewesen. Ich habe niemanden umgebracht.« Sie antwortete nicht. »Mara?« Sie prustete empört in den Hörer. »Denkst du etwa, dass ich das auch nur für einen Augenblick geglaubt hätte?« Er schloss die Augen und atmete tief durch. »Nein, aber ich hab es befürchtet.« »Dann bist du noch bescheuerter, als ich gedacht habe. Wieso bist du denn bloß vor der Polizei weggelaufen?« »Woher weißt du das? Bin ich schon in den Nachrichten?« »Natürlich bist du in den Nachrichten. Außerdem hat Karl sich bei mir gemeldet und alles erzählt. Er hat auch geahnt, dass du so dumm sein wirst, mich anzurufen und mir eingebläut, dass ich sofort wieder auflegen soll. Die überwachen mich und können den Anruf zurückverfolgen.« »Stimmt. Wir müssen uns kurzfassen.« Sie schniefte laut. »Wieso rufst du denn überhaupt an?« …

Weiter geht es im Roman. 😉